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News: 09/18/2020

Was haben Tunnel und Zander gemeinsam?

Zander Breeding Erstfeld

Im Tunnel ist es ursprünglich dunkel. Zander sind Raubfische und deshalb eher am dunklen Grund von Seen zu finden, denn sie wollen von ihrer Beute und von ihren Feinden nicht gesehen werden. Wasser: Im Tunnel ist Wasser störend, weshalb die Tunnelwände zum Abdichten mit Kunststoffmembranen ausgekleidet werden. Diese werden anschliessend mit Leister-Geräten verschweisst. Zander brauchen Wasser zum Leben. Je sauberer desto besser. Und da laufen beim Start-up ‹Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG› im Schweizer Erstfeld die Fäden zusammen.

 

Autorin: Silke Landtwing, Manager Corporate Communications, Leister Schweiz

 

Wasser aus Gotthard-Basistunnel nachhaltig nutzen

Das Abdichten des 57 km langen Gotthard-Basistunnels war ein Grossprojekt für Leister, über das wir in unserem Blog berichtet haben.

 

Das Bergwasser, das durch die mit Leister-Geräten verschweissten Kunststoffmembranen aus dem Gotthard-Basistunnel der NEAT (NEAT bedeutet Neue Eisenbahn-Alpentransversale) abgeleitet wird, ist nicht nur besonders sauber und somit extrem zanderfreundlich, sondern mit 12 bis 14 °C auch ideal temperiert.

 

Kreative Köpfe von Basis 57 haben sich deshalb überlegt, dieses Wasser nachhaltig und sinnvoll zu nutzen. Es gab viele Ideen. Damit Bier zu brauen, gehörte übrigens auch dazu. Auch Pangasius oder Trüschen zu züchten, war im Gespräch. Der Zander hat am Schluss gewonnen. Warum? Das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, denn wir waren für Sie vor Ort und haben die Test-Zuchtanlagen besichtigt.

 

So viel vorab: Alle, die gerne Fisch essen, dürfen sich freuen. Denn der Zander ist ein besonders edler und feiner Speisefisch, den Gourmets sehr schätzen und den es hierzulande dank Basis 57 bald aus nachhaltiger Urner Fischzucht gibt.

 

Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG

«Das Start-Up-Unternehmen ‹Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG› entstand vor mehr als zehn Jahren, als das Projekt NEAT brandheiss war», erläutert Myriam Arnold, bei Basis 57 zuständig für Kommunikation & Marketing. Als es darum ging, wie man das Bergwasser nachhaltig nutzen könne, wurden viele Möglichkeiten diskutiert. «Das grösste Potenzial hat man schliesslich im Speisefisch gesehen, weshalb Basis 57 sich nun mit der Zanderzucht beschäftigt. Dies mit dem Ziel, Zander im Kanton Uri nachhaltig zu züchten.», so Myriam Arnold weiter.

 

Zander und Zanderzucht

Solt Sokoray-Varga, Produktionsleiter Satzfischzucht bei Basis 57, beschäftigt sich beruflich schon seit vielen Jahren mit Zandern und Zanderzucht.

 

Anmerkung der Autorin: Die Zander-Besatzfische bei Basis 57 sind ca. zehn Gramm schwer und ungefähr so gross wie ein Finger. Mehr Infos finden Sie auf der Webseite von Basis 57 unter www.basis57.ch/zander-satzfischzucht.

 

Während uns Solt Sokoray-Varga die Kunststoffbecken mit den Zander-Setzlingen in der Satzfischzucht zeigt, erfahren wir von ihm viel Interessantes. Denn es ist keine leichte Aufgabe, Zander zu züchten. Im Gegenteil: Es erfordert viel Fachwissen und Fingerspitzengefühl, denn die empfindlichen Raubfische brauchen Dunkelheit, Ruhe, sauberes Wasser, die richtige Wassertemperatur und genau dosiertes Trockenfutter, damit sie sich wohlfühlen und gesund heranwachsen. Auch deshalb steht das Fischwohl beim Zanderzüchten an erster Stelle. Denn Solt Sokoray-Varga weiss aus Erfahrung: «Wenn es dem Zander nicht wohl ist, wächst er nicht.»

 

Gute Gründe für nachhaltige Zanderzucht

In der Schweiz gibt es bisher nur einzelne Zanderzuchten. Eine davon ist Basis 57. Das ist ein Vorteil auf dem Markt und neben der Beliebtheit des Zanders als Speisefisch einer von mehreren Gründen, weshalb sich Basis 57 trotz aller Herausforderungen für den Zander entschieden hat.

 

Aufgrund seines weissen, festen Fleischs und seines unverkennbaren feinen Geschmacks der grätenfreien Filets ist der Zander ein sehr gefragter Speisefisch. Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Fischkonsum in der Schweiz ist sehr konstant – so landen jährlich rund 70.000 Tonnen Fisch auf Schweizer Tellern. Die Mehrheit des Fischs – beim Zander sind das über 90 Prozent – muss importiert werden. Wem kurze Transportwege, tiergerechte Haltung, nachhaltige und ökologische Fischzucht in garantiert sauberem Wasser wichtig sind, bevorzugt sicher Urner Zander.

 

Warum Zuchtbecken aus thermoplastischem Kunststoff?

 

 

In der Fischzucht werden neben Kunststoffbecken auch häufig Betonbecken oder Becken aus anderen Materialien eingesetzt. Wir haben Geschäftsführer Thomas Gisler gefragt, warum sich die Geschäftsführung bei Basis 57 für Kunststoffbecken aus Polyethylen (PE) entschieden hat: «Becken aus PE passen von der Stabilität her und sind auch preislich okay. Zudem hat PE gegenüber Beton oder anderen Materialien den Vorteil, dass sich die Fischbecken bei Bedarf schneller anpassen lassen und wir somit im Betrieb flexibler bleiben.»

 

Kann man PE eigentlich auch recyceln? Wir fragen Reto Britschgi, Extruder- und Behälterbau-Spezialist bei Leister: «Ja, PE ist zu 100 Prozent recyclingfähig, was natürlich hervorragend zu einer nachhaltigen Fischzucht passt.» Wie das Recyceln funktioniert? Behälter, Rohre oder Container aus PE, die nicht mehr gebraucht werden, kommen in einen Schredder. Das geschredderte PE wird anschliessend granuliert und das so gewonnene PE-Granulat wird neu verarbeitet. Darüber hinaus ist der Kunststoff PE besonders leicht zu reinigen und bietet Keimen wenig Haftfläche. Retos Fazit: «PE ist aufgrund seiner Eigenschaften optimal für Becken einer nachhaltigen Fischzucht geeignet.»

 

Wie viele Becken werden gebraucht und wie sehen sie aus?

Für die Zanderzucht bei Basis 57 werden verschieden grosse PE-Becken benötigt: Das sind 12 grosse Becken mit 6.8 Metern Durchmesser und 4 Metern Höhe und 6 kleinere Becken mit 4.8 Metern Durchmesser und ebenfalls 4 Metern Höhe. Die Beckenwand hat jeweils eine Stärke von 2 Zentimetern.

 

Damit die Lichtreflektion so gering wie möglich ist, werden die Becken aus schwarzem PE hergestellt. Denn helles Licht stört und stresst die Zander. Die mit der Zucht betrauten Mitarbeitenden von Basis 57 tragen daher bei der Arbeit Stirnlampen, damit sie in den spärlich beleuchteten und fast dunklen Räumen mit den Zuchtbecken etwas sehen.

 

Colasit verschweisst vor Ort Zuchtbecken mit Leister-Extrudern

Warum wir uns bei Leister für die Zanderzucht bei Basis 57 interessieren? Dafür haben wir gute Gründe: Nachhaltigkeit ist bei Leister seit jeher ein zentrales Thema, für das wir uns u. a. mit unseren langlebigen Produkten, klimafreundlich gebauten Betriebsgebäuden und durch sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen engagieren. Und wir finden wir es immer wieder spannend, wenn unsere Produkte in Sachen Nachhaltigkeit eingesetzt werden. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Colasit AG – ein Schweizer Unternehmen, das in der Kunststoffverarbeitung tätig ist und mit dem Leister eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet – hier bei Basis 57 die Zanderbecken aus PE baut. Dabei setzen die Fachleute von Colasit einmal mehr auf qualitativ hochwertige und geräuscharme Leister-Extruder. Vielen Dank an dieser Stelle an Basis 57 und an Colasit für die tolle Zusammenarbeit und dass wir vor Ort dabei sein durften, um zu filmen und zu fotografieren.

 

Wie ein Zanderbecken entsteht

 

 

Im Video sehen Sie, wie so ein PE-Fischbecken von Colasit mit dem Leister-Extruder WELDPLAST S2 verschweisst wird. Konkret wird die Wand des Beckens mit dem Boden verschweisst, damit das Becken später wasserdicht bleibt und dem hohen Druck standhält.

 

Wir haben dem Schweisserprofi Piotr Kurys (Monteur bei Colasit) beim Arbeiten über die Schulter geschaut und er hat uns verraten, was er an den Leister-Extrudern am meisten schätzt: «Ich arbeite am liebsten mit Leister-Extrudern, weil sie so leise sind.»

 

 

Auf diesem Bild ist gut zu sehen, dass sich der Gebläsemotor des WELDPLAST S2 beim Schweissen auf Kopfhöhe von Piotr Kurys befindet. Bei 21 Metern Schweissnaht (die Aussenwand der grossen Fischbecken misst jeweils 21 Meter) und einer Schweissgeschwindigkeit von 25 Zentimetern in der Minute hat Piotr – wenn er keine Pause macht – rund 85 Minuten «Extrudersound» im Ohr. Kein Wunder, dass er sich über die geräuscharmen Leister-Extruder freut.

 

Aber auch die Ergonomie der Extruder erleichtert lang andauernde Arbeiten. Denn beim Schweissen so grosser Projekte ist es wichtig, dass Arbeiter den Extruder in einer bestimmten Position sicher, stabil und über einen längeren Zeitraum halten können, ohne zu ermüden oder sich beim Schweissen zu verkrampfen.

 

Die ersten Becken sind schon fertig

 

 

Hier ein Foto mit den ersten fertig verschweissten Zuchtbecken. Schon bald werden hier in Erstfeld Urner Zander in reinem Bergwasser schwimmen und aufwachsen.

 

Erste Urner Zanderfilets voraussichtlich ab Sommer 2021 erhältlich

Thomas Gisler ist zuversichtlich: «Läuft alles nach Plan, gibt es ab Sommer 2021 die ersten Zanderfilets im betriebseigenen Laden zu kaufen. Auch in ausgewählten Gastrobetrieben werden Sie dann die feinen Urner Zanderfilets auf der Speisekarte finden. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir laufend auf der Webseite von Basis 57.»

 

Ansprechpartner für Extruder und Behälterbau

Reto Britschgi, Product Manager Extruder, ist Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um die Leister-Extruder und in Sachen Behälterbau. Wenn Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie ihn bitte.

E-Mail

 

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