Autor: Gregor Studer, Manager Marketing Services, Leister Schweiz
Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas. Über 1500 Seen und Flüsse mit einer Länge von mehr als 61’000 km gibt es hierzulande. Eine von vielen Quellen entspringt oberhalb von Giswil und versorgt die Gemeinde mit sauberem Trinkwasser. Aber sauberes Trinkwasser ist nicht selbstverständlich.
Wasser löscht Durst und Feuer
Die Gemeinde Giswil blickt auf eine lange Historie in der Trinkwasserversorgung zurück und feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Viele der Infrastruktur-Bauten stammen aus der Nachkriegszeit – so auch das alte Wasserreservoir aus Beton auf der Feichegg oberhalb von Giswil. Das Reservoir aus dem Jahr 1948 dient zum einen zur Trinkwasserversorgung des Ortsteils "Kleinteil", zum anderen als Löschtankreservoir für die örtliche Feuerwehr.
Wo Kunststofftechnik einen Namen hat
Für die Ausführung des Projekts hat das auf Kunststofftechnik spezialisierte Unternehmen Alois Bader AG aus Emmetten (Kanton Nidwalden) den Zuschlag erhalten. Bader plante und realisierte das Wasserreservoir in Form eines Rundtanks mit den aussergewöhnlichen Massen: Ø 3 m; Länge 12 m mit einem Inhalt von 62 m3 Wasser und einem Gesamtgewicht von 5.2 t.